Unsere Geschichte

Sankt Hubertus Schützenverein Letmathe 1713 e.V.

1713 

Gründung

   

1882 

Gründung BSV

   

1893 

Gründung eines 2. Vereins

   

1933 

Zusammenschluss der beiden Vereine
als Letmather Schützenverein

   

1947 

Gründung
St. Hubertus
Bruderschaft

   

1949 

Gründung
Spielmannszug

   

1954 

Zusammenschluss der beiden Vereine
als Letmather Schützenverein

   

1954 

Aufnahme des Schießsports

   

1957 

Mitglied im WSV

   

1974 

Gründung Jägerzug

   

1986 

Gründung Artillerie

   

1993 

Umbenennung der Artillerie in 
St. Hubertus Schützengesellschaft Letmathe, Mitglied im Sauerländer Schützenbund

   

2000 

Zusammenschluss der beiden Vereine
als St. Hubertus Schützenverein Letmathe 1713 e.V.

   

2007 

Kauf des Vereinsheims an der Bergstraße, Heute ist die Schießabteilung Mitglied im Westfälischen Schützenbund

   

2013 

300 Jahre St. Hubertus Schützenverein Letmathe 1713 e.V.

Als Gründungsjahr des Letmather Schützenvereins dürfte das Jahr 1713 zu Grunde gelegt werden. An der Königskette befindet sich ein schwerer Vogel, der diese Jahreszahl wiedergibt und von dem damaligen Pastor Johannes Vogt gestiftet wurde. Zu dieser Zeit hatte Letmathe 200 Einwohner. Schützenkönig wurde in diesem Jahr der Verwalter des Hauses Letmathe, der sich Freifrau Anne Maria Alexandrine von Brabeck zur Königin erwählte. Von den folgenden Jahren sind keine Unterlagen mehr vorhanden, wahrscheinlich durch Kriege verloren gegangen. Über 100 Jahre dauerte es, bis im Jahr 1821 wieder von einem Scheibenschießen berichtet wurde, das auf der Lennewiese stattfand. Aus diesem Jahr stammt auch die älteste Medaille. Der Vizekönig stiftete das an der Kette zu tragende Kreuz. Nachdem in den folgenden Jahren mehrere Schützenfeste stattfanden, erlahmte das Interesse, bis sich 1882 erneut einige Männer bereitfanden, einen Bürgerschützenverein zu gründen.

Bereits 1883 folgte dann ein Schützenfest.

 

1893 wurde dann ein zweiter Schützenverein gegründet. Die beiden Letmather Schützenvereine vereinbarten, wechselseitig alljährlich ein Schützenfest zu feiern. Nach dem 1.Weltkrieg begannen wieder die Festlichkeiten, doch zwangen die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse dazu einige Jahre auszusetzen, 1933 wurden die beiden Schützenvereine unter dem Namen Letmather Schützenverein 1713 vereinigt. Aber schon 1947 traten wieder einige Mitglieder aus und gründeten die St. Hubertus Bruderschaft. Bereits 1954 vereinigte man sich wieder unter den Namen Letmather Schützenverein 1713. Es folgten dann rauschende Feste, die in einem Festzelt auf dem Neumarkt gefeiert wurden. Das Vogelschießen wurde seit Jahrzehnten bei Schulte im Ostfeld durchgeführt und von vielen Besuchern gerne gesehen. 

 

Nach der Umbenennung der St.Hubertus Schützenbruderschaft1713 im Jahre 1954 in den Letmather Schützenverein wurde nach dem Krieg erstmals wieder mit dem sportlichen Schießen begonnen.

 

1957 wurde der Letmather Schützenverein Mitglied im Westfälischen Schützenbund. Der Letmather Schützenverein hatte vier aktive Gruppen. Das Offz. Korps repräsentierte den Verein nach außen.

 

Auf dem Schießstand "Gaststätte zum Försterhaus"-Schulte im Ostfeld trafen sich die Sportschützen jede Woche zu Trainingsstunden. Hier wurde neben Luftgewehr und Luftpistole auch KK-Gewehr 50m geschossen. Der Kleinkaliberstand wurde 1967 für das Vereinsschießen neu instandgesetzt. 1985 wurde der Luftgewehrstand in Eigenleistung der Sportschützen renoviert und mit elektrischer Seilzuganlage ausgestattet. Schießsportleiter war seit 1966 Alfons Claas.

 

1974 bildete sich ein Jägerzug, der aber nach einigen Jahren nicht mehr in Erscheinung trat.

 

Der Spielmannszug wurde bereits 1949 gegründet. Da bei den vielen Übungsabenden, Wettstreiten, Freundschaftstreffen und Besuchen bei Gastvereinen die Frauen vernachlässigt wurden, beschlossen die Aktiven ab 1962 als Dankeschön in jedem Jahr eine Fahrt "ins Blaue" zu unternehmen. Auch heute ist der Spielmannszug noch ein hervorragender Klangkörper und begleitet die Schützen bei allen Veranstaltungen. Tambourmajor war seit 1960 Franz Josef Dorrer.

 

Die Frauengruppe im Letmather Schützenverein wurde erstmals 1963 gegründet. 20 Frauen gehörten dieser Gruppe an. Um nach außen kenntlich zu sein, wurde beschlossen, sich ein einheitliches Kleid anzuschaffen. Vorsitzende der Frauengruppe wurde Ingrid Steuerberg.

 

Neu gegründet wurde dann eine Artillerie Abteilung im Januar 1986. Die Gründer wählten Werner Sinner zum Ari-Chef. Von anfangs 10 Mitgliedern wuchs die Anzahl der Mitglieder  schnell an. Neben verschiedenen Veranstaltungen war das Barbarafest der krönende Jahresabschluss.

Im Laufe der vergangenen 15 Jahre gestaltete sich das Vereinsleben als immer schwieriger. Für das Schießen stand die "Ostfeldhalle" nicht mehr zur Verfügung und auch die vom Letmather Schützenverein in Eigenleistung gebaute stationäre Vogelstange musste abgerissen werden. Der Kleinkalliber-Schießstand wurde vor Jahren schon gesperrt und existiert heute nicht mehr.

 

Im Jahr 1993 wurde aus der damaligen Artillerie die " St. Hubertus Schützengesellschaft Letmathe", unter der Leitung von Werner Sinner. 1996 wurde das 1. Schützenfest gefeiert. Nachdem im Jahr 2000 der Letmather Schützenverein von 1713 vor der Auflösung stand, einigte man sich zu einer Verschmelzung beider Vereine. Aus dem Letmather Schützenverein 1713 und der St. Hubertus Schützengesellschaft wurde St. Hubertus Schützenverein Letmathe 1713 e. V. Der Verein zählt heute 135 Mitglieder. 1. Vorsitzender & Oberst wurde Werner Sinner. Alle 2 Jahre feiert der Verein sein Schützenfest und besucht regelmäsig seine Gastvereine zu allen Veranstaltungen.

Im Jahr 2007 kaufte der St. Hubertus Schützenverein Letmathe den Königreichsaal an der Bergstraße und baute ihn zum neuen Vereinsheim um. Ein Vogelschießstand wurde dort ebenfalls errichtet.

Das Jahr 2011 beginnt mit Veränderungen. Nach 18 Jahren, stellt sich Vorsitzender und Oberst Werner Sinner nicht mehr zur Wahl. Der bisher 2. Vorsitzender Jürgen Scheuer übernimmt das Amt des 1.Vorsitzenden.

Nur gilt es den neuen Vorstand zu bilden, wobei Michael Schulz weiterhin das Amt als Schatzmeisters bekleidet. Das Amt des Geschäftsführer übernimmt Sascha Heinrich. Als neuer 2. Vorsitzender wird eine Frau, Stefanie Sinner, gewählt. Bei der Offiziersversammlung Ende Januar wird Jürgen Scheuer als neuer Oberst gewählt und Winfried Hellmann als Stellvertreter bestätigt.

Im Jahr 2012 wird Hans-Werner Schäfer neuer König, als seine Königin nimmt er sich seine Frau Regina.

 

Jubiläumsjahr 2013

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Am 17. Februar zur Jubiläums-Auftaktveranstaltung mit einer Ausstellung aus Tradition und Neuzeit freuten sich alle St. Hubertus Schützen über das Sprichwörtlich "volle Haus". Ein gelungener Auftakt! Weiter gehts mit einem schönen Kaffee und Kuchen Nachmittag für "Alte Königspaare". Hier wurde eine Dia-Show gezeigt.

 Am 20.April ist es dann so weit, das Kaiserschießen beginnt. Alle noch lebenden Könige der vergangenen Jahre dürfen antreten. Gemeldet haben sich 7 Offiziere um auf den Holzadler anzulegen. Hans-Willi Dahmen, Alfons Claas, Nikolaus Ivanof, Werner Sinner, Klaus Hönen, Thomas Dahmen und Wolfgang Weimann, der gerne mitgeschossen hätte, ist aber leider erkrankt.

Bei Kaiserwetter sichert sich Klaus Hönen den besonderen Titel. Bei der Proklamation war es Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag vorbehalten,

Klaus Hönen die Kaiserkette umzuhängen und der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler drückte Christine Verweij die Kaiserkrone aufs Haupt. Es war der wohl längste Schützenfestzug der letzten Jahrzehnte, der am Sonntag durch Letmathe zog. Viele Zuschauer jubelten beim vorbeimarschieren.